Wie du durch Freelancing den perfekten Einstieg in die ortsunabhängige Arbeit findest

Du möchtest endlich dein eigenes Ding machen und den ersten Schritt in ein selbstbestimmtes Leben gehen, weißt aber noch nicht genau wie du das schaffen sollst? Dann bietet dir Freelancing den optimalen Einstieg und macht ein ortsunabhängiges Leben absolut greifbar!
 

Warum Freelancing der perfekte Einstieg in die ortsunabhängige Arbeit ist 

Ohne Zweifel ist das Freelancing eine der schnellsten und einfachsten Möglichkeiten, um den ersten Schritt in die ortsunabhängige Arbeit zu wagen. Denn dabei verkaufst du deine Fähigkeiten als Dienstleistung und kannst sofort beginnen die ersten Einnahmen zu generieren.

Vor allem sammelst du aber auch wertvolle Erfahrungen und kannst nebenbei deine eigenen Projekte vorantreiben.

Das tolle ist auch, dass Freelancing in so ziemlich allen Bereichen möglich ist. Das reicht vom Texten, über Assistenzarbeiten, hin zum Aufbau von Webseiten, dem Schneiden von Videos und im Grunde jeglicher Art von Unterstützung in den unterschiedlichsten Bereichen.

Deiner Kreativität sind dabei wirklich keine Grenzen gesetzt!

Wichtig ist nur, dass du lernst dich gut zu verkaufen und eine Nische findest, in der du dich gut von der Konkurrenz absetzen kannst.

Für uns bot das Übersetzen den perfekten Einstieg für die ersten Freelancing Jobs. Dank unserer Sprachkenntnisse, war es uns möglich viele verschiedene Kunden anzusprechen und langfristige Beziehungen aufzubauen.

Und nach den ersten Jobs konnten wir unser Angebot sogar stetig erweitern. Beispielsweise beraten wir inzwischen auch kleinere Unternehmen zu ihrem Internetauftritt, insbesondere im Bereich der SEO-Optimierung.

Wie du siehst, ist es absolut möglich! Und dafür musst du nicht einmal viel mitbringen. Mit einer großen Portion Motivation und dem konsequenten Ziel deinen Kunden einen Mehrwert zu bringen, kannst du direkt loslegen.

Also was hält dich noch ab?
 

1. Was ist dein großes Ziel?

 
Definiere zuerst dein Ziel
Als erstes solltest du dir gut überlegen, wo du eigentlich hin willst und was deine Ziele sind. Und das nicht nur beruflich, sondern auch privat.

Möchtest du deine Festanstellung kündigen und dich voll und ganz auf die Selbstständigkeit konzentrieren oder suchst du nur nach einem netten Nebenverdienst?

Willst du ortsunabhängig sein und viel reisen oder gibt es einen bestimmten Ort, an dem du gerne Leben möchtest?

Oder gibt es vielleicht einen bestimmten Wunsch, den du dir erfüllen möchtest?

Deine Ziele können ganz unterschiedlich sein, doch bevor du startest, solltest du dir im Klaren sein, wo du am Ende ankommen möchtest.

Nur so kannst du dir eine passende Strategie überlegen und weißt auch wieviel Geld du benötigst wirst.
 

2. Wo liegen deine Fähigkeiten?

 
Erstelle eine Liste deiner Fähigkeiten!
Überlege dir nun worin du wirklich gut bist und wo deine Stärken liegen. Was gibt es, das du besser kannst, als die meisten Menschen?

Dabei musst du nicht einmal perfekt sein, es reicht vollkommen aus, wenn du dich besser auskennst, als der allgemeine Durchschnitt.

Denke auch daran, was dir Spaß machen würde und woran du dauerhaft Freude haben könntest. Schließlich soll diese Tätigkeit zukünftig einen Großteil deiner Zeit ausmachen, da ist es wichtig, dass du sie auch gerne tust und dich damit gut identifizieren kannst.

Vergiss aber auch nicht über deine Schwächen nachzudenken und überlege dir, in welcher Weise diese deine Freelancing Tätigkeit beeinflussen können. Vielleicht gibt es Möglichkeiten weniger ausgeprägte Fähigkeiten zu verbessern, sodass du aus einer Schwäche ganz schnell eine Stärke machen kannst.

Daraus kannst du dann gleich das nächste Projekt machen und anderen Leuten beibringen, wie du das geschafft hast.

Aber bleiben wir beim Thema.

Sicher ist es nicht immer leicht, eine Tätigkeit zu finden, die du als Freelancer anbieten kannst. Aber verkaufen kannst du tatsächlich so ziemlich alles!

Deshalb fang einfach an in sämtliche Richtungen zu überlegen und mache dir am besten eine Liste mit allen möglichen Ideen. Dabei ist es zunächst noch ganz egal, wie realistisch diese sind.

Erst im nächsten Schritt, solltest du diese Ideen konkret hinterfragen und nach ihrer Umsetzbarkeit beurteilen.
 

3. Gibt es einen Bedarf für deine Tätigkeit?

 
Lerne den Markt kennen!
Nimm dir am besten die gerade erstellte Liste mit all den Tätigkeiten, die für dich als Freelancer in Frage kommen und schaue dir ganz genau an, was der Markt in diesen Bereichen hergibt.

Gibt es bereits andere Menschen, die diese Dienstleistung verkaufen?

Eine einfache Google-Suche kann dafür schon der erste Schritt sein, doch auch Freelancing Plattformen, wie Upwork, Twago oder Fiverr geben dir einen guten Einblick was gefragt ist.

Dort kannst du auch gut sehen, wie sich deine zukünftigen Konkurrenten positionieren oder welche Preise durchschnittlich gezahlt werden. Denke jedoch daran, dass du hier mit Freelancern aus Billiglohnländern konkurrierst und die angegebenen Preise für dich oftmals zu niedrig sein werden.

Vor allem kannst du aber auch Ideen sammeln, wie du dich vermarkten kannst, um ebenfalls ein ordentliches Stück von dem Kuchen abzubekommen.

In einigen Bereichen ist der Markt bereits ziemlich überlaufen. Da ist es umso schwieriger aus der Masse herauszustehen. Allerdings ist es auch nicht unmöglich, denn immerhin existiert ja eine Nachfrage. Nur musst du vielleicht viel mehr dafür tun, um mit deiner Tätigkeit erfolgreich Fuß zu fassen.

Leistest du jedoch gute Arbeit, spricht sich das ohnehin automatisch rum.
 

4. Wie kannst du die ersten Kunden finden?

 
Melde dich bei Freelancing-Plattformen an!
Inzwischen solltest du soweit sein, dass du weißt, welcher Tätigkeit du als Freelancer nachgehen möchtest. Nun geht es also an die Umsetzung.

Wenn du nicht bereits einen Kundenstamm mitbringst (zum Beispiel aus deiner Festanstellung), ist es der wohl schwierigste Schritt die ersten Kunden zu finden.

Lerne dafür am besten soviel wie möglich über Selbstvermarktung und Akquise-Techniken, wie du nur kannst. Denn neben der eigentlichen Tätigkeit, ist dies der wichtigste Teil der Arbeit als Freelancer.

In jedem Fall musst du herausfinden, wo du deine potentiellen Kunden finden kannst.

Unterhalten sie sich in Foren oder gibt es vielleicht Social Media Kanäle, auf denen sie präsent sind? Oder erreichst du sie besser, indem du sie tatsächlich anrufst?

Du kannst dir auch eine eigene Webseite erstellen, auf der du dich und deine Arbeit ansprechend präsentierst und diese dann als Visitenkarte nutzen.

Für uns haben Freelancing Plattformen einen schnellen und einfachen Einstieg geboten. Wenn du dich gut darstellst, dauert es dort nicht lang, bis du die ersten Aufträge erhältst.

Leider wird deine Arbeit auf den Plattformen jedoch nicht gut bezahlt und auch die einbehaltenen Provisionen sind recht hoch.

Hast du aber einen Kunden erst einmal von deiner Arbeit überzeugt, kannst du für zukünftige Projekte auch außerhalb der Plattform weiter mit ihm zusammenarbeiten und so vielleicht eine dauerhafte Kundenbeziehung aufbauen.
 

FAZIT

 
Wie du siehst, ist es gar nicht so schwer, deine Fähigkeiten als Freelancer zu verkaufen.

Nimm dir am besten gleich einen Zettel und Stift und überlege dir, was du anbieten kannst und möchtest. Dann melde dich bei einigen der Freelancing-Plattformen an, schau dir an was dort bereits angeboten wird und erstelle ein aussagekräftiges Profil.

Verkaufe dich aber auf keinen Fall unter Wert, denn damit wirst du auf die Dauer nicht nur unzufrieden sein, sondern ziehst auch die falschen Kunden an.

Langfristig sollte es ohnehin dein Ziel sein, außerhalb dieser Plattformen mit Kunden zusammenzuarbeiten, denn nur so werden die Jobs für dich lukrativ sein.

Denke auch daran, dass du deine Einnahmen steuerlich deklarieren musst. Dazu lässt du dich aber am besten beim Finanzamt oder anderen informierenden Stellen (z.B. IHK) beraten.

Fest steht, dass die Arbeit als Freelancer auch kein Zuckerschlecken ist. Du bist auf deine Kunden angewiesen und musst dafür sorgen, dass du immer genug Aufträge hast.

Aber immerhin kannst du nun selbst entscheiden, an welchen Projekten du arbeiten möchtest und welche du lieber lässt. Außerdem wirst du unheimlich viel lernen! Das hilft dir dann auch wieder für deine eigenen Projekte, an denen du nebenbei arbeiten kannst.
 

Um erfolgreich als Freelancer zu arbeiten, musst du auf jeden Fall die folgenden Dinge mitbringen:

  1. Eine gute Nischen-Idee, mit der du dich aus dem Meer an Anbietern abheben kannst. Dazu solltest du nie den Kundenfokus verlieren, denn nur wenn du deinem Kunden einen Mehrwert lieferst und qualitativ hochwertig arbeitest, wirst du auch dauerhaft Erfolg haben.
  2. Den Mut etwas Neues zu probieren, die Bereitschaft flexibel auf Kundenwünsche oder eine veränderte Marktsituation zu reagieren und ein großes Maß an Lernbereitschaft.
  3. Ohne Fleiß kein Preis – das ist auch beim Freelancing so! Besonders am Anfang musst du viel Zeit und Mühe investieren, um die ersten Erfolge zu erleben.

 
Vielleicht ist das Freelancen für dich nur ein Mittel zum Zweck, vielleicht hast du aber auch Spaß daran und es wird dauerhaft zu deiner Haupteinnahmequelle. In jedem Fall ist es aber die perfekte Möglichkeit, um deinen Weg in die Unabhängigkeit zu starten und macht ein selbstbestimmtes Leben sehr viel greifbarer.
 

In den nächsten Wochen werde ich dir zeigen, wie du Fiverr nutzen kannst, um dein erstes Geld als Freelancer zu verdienen und welche Tipps du beherzigen solltest, um schnell die ersten Aufträge zu erhalten!

 

Gehe hier zu Upwork, Fiverr, oder Twago.

 

Welche Tätigkeit würdest du sofort als Freelancer anbieten?

 
 

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8 Kommentare

  1. Liebe Anja,
    vielen Dank für den gut strukturierten Artikel. Ich denke, die eigene Nische und gute Akquise sind die größten Schwierigkeiten am Anfang.
    Bei der Nischenfindung finde ich die Frage hilfreich, für was Du von anderen um Rat gefragt wirst. Wie hilfst Du anderen schon jetzt? Da kommen vielleicht schon die ersten Idee. Oder einfach im Freundeskreis nachfragen. Andere können die eigenen Stärken manchmal besser einschätzen als man selbst.
    Als Freelancerportal bietet sich noch http://www.freelancermap.de an. Die haben nicht so hohe Provisionen wie z.B. Upwork.

    • Liebe Katharina,

      du hast absolut Recht. Zu überlegen worum dich andere um Rat fragen ist ein super Einstieg, denn sie kommen nicht umsonst damit zu dir! Ich habe auch all meine Freunde und Familienmitglieder mit der Frage bombardiert, worin ich gut bin und habe sehr hilfreiche Ideen und Gedanken dazu bekommen.

      Danke auch für den Tipp zum Freelancerportal! Das kannte ich noch gar nicht und werde auf jeden Fall mal reinschnuppern!

      Lieber Gruß,
      Anja

  2. Hallo Anja,
    vielen Dank für diesen guten und kompakten Überblick, wie euch der Einstieg ins Freelancing gelungen ist. Bislang war ich immer etwas ratlos, wie ich dieses Thema angehen könnte. Bei dir habe ich nun einige hilfreiche Tipps entdeckt. Da werde ich mich wohl bei nächster Gelegenheit mal mit Zettel und Stift hinsetzen 🙂
    Viele Grüße
    Wolfgang

    • Hallo Wolfgang,

      super, dass du ein paar Tipps mitnehmen konntest! Ich bin gespannt was alles für tolle Ideen auf deinem Zettel entstehen werden und wünsche dir alles Gute!

      Lieber Gruß,
      Anja

  3. Hallo Anja,
    herzlichen Dank für diesen sehr hilfreichen Artikel. Ich überlege schon lange ob ich den Schritt zum Freelancing wagen soll oder nicht. Mit deiner Anleitung kommt mir dieser große Schritt plötzlich nicht mehr ganz so unschaffbar vor.
    Ich werde mich Wolfgang anschließen und mich in nächster Zeit auch mit Zettel&Stift bewaffnen. Mit meinen Kenntnissen in der Software-Entwicklung wäre ein Freelancing-Start wahrscheinlich nicht so schwierig.
    Liebe Grüße
    Dori

    • Hallo Dori,

      das freut mich sehr zu hören! Kenntnisse in der Software-Entwicklung sind sicher sehr hilfreich! Zumindest solange du auch Spaß daran hast und dir vorstellen kannst in Zukunft öfter in diesem Bereich zu arbeiten.

      Viel Erfolg auf jeden Fall, ich bin gespannt, wo es für dich hingehen wird!

      Liebe Grüße,
      Anja

  4. Guter Post Anja, danke dafür. Noch zwei Fragen:
    Welche Freelance-Plattformen stehen bei dir ganz vorne auf der Liste? Oder sollte man sich bei so vielen wie möglich anmelden?

    • Hallo Dirk,

      ich denke das sollte jeder ein wenig für sich entscheiden und den eigenen Weg finden. Die unterschiedlichen Plattformen sind teilweise auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet und funktionieren auch ein wenig anders. Du solltest dir also diejenigen raussuchen, mit denen du gut arbeiten kannst und die auf dein Angebot und deine Kunden passen. Ich zum Beispiel bevorzuge es, wenn die Kunden mein Angebot direkt sehen und auf mich zukommen können, ohne dass ich mich mit vielen anderen immer wieder für einen Job bewerben muss. Deshalb arbeite ich gern mit Fiverr. Andere bevorzugen Upwork, da es dort tendenziell höherwertigere Arbeit gibt.

      Zu Fiverr habe ich einen gesonderten Artikel geschrieben, der auch die Vor- und Nachteile ein wenig beleuchtet:
      http://livingupsidedown.de/wie-du-fiverr-nutzen-kannst-um-dein-erstes-geld-als-freelancer-zu-verdienen/

      Dir viel Erfolg auf deinem Weg!

      Lieber Gruß,
      Anja

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