Yucatán – Mexikos verrücktes Paradies

Strahlend blaues Wasser, bunte Orte und herzliche Menschen – Yucatán ist jede Reise wert! Und dabei ist die Halbinsel auch noch unheimlich vielfältig. Sonne, Strand und Meer, ein vielfältiges Kultur- und Geschichtsangebot, Partyhochburgen und Luxushotels… Yucatán lässt wirklich keine Wünsche offen.

VW Käfer, ein altes Symbol Mexikos 

Reisedauer: 2-3 Wochen 
Unterkunft: Harmony Glamping Tulum 
Spartipps: Das Essen an den vielen Straßenständen ist nicht nur günstig, sondern auch richtig gut
Geheimtipp: Fahre mit dem Auto nach Akumal und schnorchle dort mit den vielen Schildkröten am Morgen bevor die Touristenmassen eintreffen

 
Über die Entstehung des Namens „Yucatán“ gibt es viele Geschichten. Eine hat mir jedoch besonders gefallen:

Als der spanische Eroberer Francisco Hernández de Cordova auf der Halbinsel gelandet war, fragte er die Maya wo er denn sei. Als Antwort bekam er „Yuk ak katán“, was in der Sprache der Maya so viel bedeutet wie „Ich verstehe deine Sprache nicht“.

Ob nun durch dieses Missverständnis oder vielleicht doch auf andere Art, der Name Yucatán war geboren. Heute steht er für Urlaubsstimmung, Sonnenschein und Erholung pur, doch die Halbinsel bietet noch sehr viel mehr.

Auch für dich hat Yucatán ganz sicher etwas im Angebot, denn neben den All Inclusive Angeboten der Touristenhochburgen um Cancún und Playa del Carmen, gibt es wunderschöne Kolonialstädte, uralte Maya-Ruinen und unzählige landschaftliche Highlights.

Für deinen Urlaub findest du hier eine super Mischung, denn je nachdem wonach dir ist, kannst du am Strand entspannen, uralte Kulturen entdecken oder feiern bis zum Umfallen.

Aber nicht nur das Angebot ist unheimlich vielfältig, auch die verschiedenen Regionen an sich sind völlig unterschiedlich.

Während du an der Riviera Maya ein riesiges Unterhaltungsprogramm für Touristen findest, ist die Costa Maya im Süden der Halbinsel viel ruhiger und noch ein wenig unentdeckt.

Im Inland hingegen kannst du beginnen das authentische Mexiko zu spüren und in kleinen kolonialistischen Städtchen das tägliche Leben der Mexikaner beobachten.

Erstaunlich ist, welch eine große Rolle der Strand und das Meer für unseren Eindruck der Küstenregionen gespielt haben.

Durch das viele Seegras, was im Sommer an die Küste gespült wird, war das glasklare, türkise Wasser, dass dir vor lauter Schönheit den Mund weit offen stehen lässt, einfach nicht da und die Orte hatten es so automatisch ein wenig schwerer.

Zu einer anderen Jahreszeit hätten wir das vielleicht ganz anders wahrgenommen.
Doch in jedem Fall ist Yucatán sehr speziell und jede Reise wert!

 
Ein paar Dinge haben wir dort entdeckt, die wir nun wohl für immer mit Mexiko verbinden werden:

  1. Es gibt VW Käfer soweit das Auge reicht.
  2. Coca Cola wird zu jeder Mahlzeit getrunken.
  3. Wer seinen Motorradhelm nicht falsch herum trägt, hat den Trend total verpasst!

 
Typische Kirche in einem kleinen Dorf unweit von Mérida

Weiter unten im Artikel findest du eine Übersicht meiner Highlights von Yucatán!

 

Reisedauer

Reicht es dir bei deinem Mexikobesuch aus Yucatán anzusehen, kannst du zwei bis drei Wochen einplanen, je nachdem wie lange du an den einzelnen Orten verweilen möchtest.

Entscheidest du dich aber auch den Rest von Mexiko zu erkunden, benötigst du bedeutend mehr Zeit und musst vielleicht auch an einigen Orten Abstriche machen. Das Land ist einfach riesig und die Reisezeiten solltest du nicht unterschätzen.

 

Preise

Vor unserer Ankunft haben wir erwartet, dass Mexiko das wohl teuerste Land auf unserer Reise werden würde. Doch da haben wir uns mächtig getäuscht! Natürlich war es nicht so günstig, wie in Nicaragua oder Guatemala, doch trotzdem waren wir unheimlich überrascht, wie günstig viele Dinge doch sind.

So findest du nette Unterkünfte bereits ab 20$, lokale Gerichte sind an der Straße und auch in Restaurants teilweise sehr günstig zu erhalten und auch die Supermärkte sind nicht teuer.

Natürlich gibt es Angebote für jeden Geldbeutel und einige Orte sind auch etwas teurer als andere, doch reisen mit einem kleineren Budget ist problemlos möglich.

Ein wenig mehr Geld einplanen, musst du für geführte Touren und auch die kostenpflichtigen Autobahnen sind unheimlich teuer.

Gezahlt wird in Mexikanischen Peso, wobei knapp 18 Peso etwa einen Euro wert sind.

Kartenzahlungen sind in den touristischen Orten meist möglich, jedoch bist du mit Bargeld überall auf der sicheren Seite. Abheben kannst du das Geld problemlos am Automaten, jedoch werden überall Gebühren erhoben, die teilweise sogar sehr hoch ausfallen können.

Zu den günstigeren Geldautomaten zählen HSBC und Banamex, die beide etwas unter 2 Euro je Abhebung einbehalten.
 

Die DKB bietet dir eine kostenfreie Kreditkarte, mit der du weltweit gebührenfrei Bargeld abheben kannst.

 

Klima

Seegras an der Küste von Cancún
Das angenehme Klima zählt ohne Zweifel zu einem der vielen Vorzüge der Yucatán Halbinsel. Mit Temperaturen zwischen 25-35 Grad hast du es das ganze Jahr über schön warm und auch das Wasser lädt immer zu einer Erfrischung ein.

Vergleichsweise sind die Wintermonate ein wenig kühler und vielleicht die bessere Wahl, wenn du es nicht zu heiß magst.

Neben den angenehmen Temperaturen haben wir besonders die Helligkeit genossen, die wir in Costa Rica immer sehr vermisst hatten. Denn statt dem täglichen Sonnenuntergang um 17:30 Uhr, ist es auf der Yucatán Halbinsel im Juli sogar bis 20:00 Uhr hell.

Ein wenig aufpassen musst du vor allem in der Hurrikansaison von August bis Oktober, denn tropische Wirbelstürme sind dann keine Seltenheit.

Auch eine Regenzeit gibt es von Mai bis Oktober, in der regelmäßig starke Regenschauer auftreten können. Als wir jedoch im Juli auf der Halbinsel waren, hat es nur selten geregnet und wenn es doch einmal ein paar Tropfen gab, war zum Glück auch schnell wieder alles vorüber.

Während die Regenzeit gar kein Problem darstellt, da du auch bei täglichen Schauern noch immer schöne Tage genießt, solltest du aber auf das Seegras gefasst sein, dass an manchen Stränden der Riviera Maya massenweise an die Küste gespült wird.

Nicht nur ist es unangenehm, wenn du dich zum Baden durch das Seegras kämpfen musst, vor allem nimmt es dem Wasser auch leider die wunderschöne kristallblaue Färbung, die die Strände so einmalig macht.

An die Küste gespült wird das Seegras normalerweise vier Monate im Jahr während der Sommerzeit. Jedoch ändert sich dies drastisch und wird immer mehr zu einem schwerwiegenden Problem, für das bisher weder die konkrete Ursache bekannt ist, noch eine naturbewusste Lösung gefunden wurde.

Fakt ist, deinem Erkundungsdrang sollte es nicht im Weg stehen, denn Yucatán kannst du trotzdem in vollen Zügen genießen.

 

Kultur und Menschen

Die Straßen von Izamal
Wie du dir sicher vorstellen kannst, sind die Mexikaner ein ganz spezielles Volk. Ihre gute Laune ist äußerst ansteckend und ihre Freundlichkeit mit nichts vergleichbar.

Immer sind sie gut drauf und für ein Gespräch zu haben und noch dazu helfen sie dir, wo sie nur können.

Da kannst du gar nicht anders, als dich einfach nur wohlzufühlen!

Von der alten Maya Kultur ist in der Bevölkerung jedoch nur noch sehr wenig geblieben, besonders im Vergleich zu Guatemala, wo du bis heute die verschiedenen Sprachen hörst und die traditionellen Gewänder getragen werden.

Doch während die Menschen den alten Traditionen zwar nicht mehr nachgehen, wird die Geschichte dennoch vielerorts zum Leben erweckt.

So findest du neben hübschen kolonialistischen Städten, wie Izamal, Campeche oder Mérida, auch unzählige Maya-Ruinen, die dich in die Vergangenheit eintauchen lassen. Cobá, Chichen Itza, Uxmal, Ek-Balam und Mayapan zählen dabei zu den wohl wichtigsten.

Plane aber nicht alle anzuschauen, das wird dir schnell zu viel. Am besten suchst du dir zwei oder drei raus, das reicht vollkommen aus.

 

Essen

Restaurant Sulumar in Mahahual
Yucatán ist bekannt für seine spezielle und gute Küche, die die alten Maya-Rezepte mit den Einflüssen der Europäer verbindet.

Und so findest du in allen Orten Restaurants, die dir die typischen yucatekischen Gerichte zaubern. Besonders gut geschmeckt hat uns die Sopa de Lima, eine gut gewürzte Brühe mit einem guten Schuss Limettensaft, Hühnchen und Tortillas.

Typisch sind aber auch die vielen Straßenstände, an denen du meist Tacos in verschiedenen Varianten oder sogenannte „Tortas“ findest, die äußerlich zwar an Sandwiches erinnern, durch das gute Fleisch aber bedeutend geschmackvoller sind.

Neben den guten und günstigen lokalen Gerichten findest du aber inzwischen auch zahlreiche Restaurants mit internationaler Küche, besonders in den touristischen Ecken an der Riviera Maya.

Schön ist auch, dass dir in fast allen Hotels Wasser zum Auffüllen zur Verfügung gestellt wird. Das ist bei der Hitze wirklich Gold wert und bewahrt dich davor ständig neue Flaschen einzukaufen.

Eine Sache, die uns in Mexiko durchaus aufgefallen ist, ist der hohe Konsum von Coca Cola. Bei einer Gruppe von Mexikanern im Restaurant siehst du selten andere Getränke auf dem Tisch. Kein Wunder, dass das Land die Rangliste des Pro-Kopf Verbrauches von Coca Cola um Längen anführt!

 

Transport

Unser kleiner Mietwagen, ein typisch weißer VW Gol
Für deine Entdeckungstour durch Yucatán ist ein Mietwagen unheimlich praktisch. Die Straßen sind super, es gibt nur wenig Verkehr und auch bei den Regeln musst du dich nicht weiter umstellen.

Vor allem bist du so aber flexibel und kannst die Halbinsel auf eigene Faust erkunden ohne auf überteuerte Touren angewiesen zu sein, die dich mit den Touristenmassen zu den Sehenswürdigkeiten bringen.

Am besten buchst du aber schon im Voraus von zu Hause, denn im Internet finden sich meist super Angebote. Schauen kannst du zum Beispiel auf Check24, dort haben wir für unseren kleinen Flitzer 220€ für 14 Tage inklusive aller Versicherungen gezahlt.

Aufpassen musst du bei den gebührenpflichtigen Straßen. Von Cancún nach Mérida zahlst du da schnell um die 30€, obwohl eine genauso gute Straße direkt nebenher verläuft.

Zwar fährst du da durch die einzelnen Orte, doch davon gibt es nur wenige und auch der Verkehr hält sich in Grenzen.

Etwas nervig sind die Geschwindigkeitsbegrenzer überall auf den Straßen. Damit wird tatsächlich nicht gespart und du solltest gut danach Ausschau halten, denn nicht immer sind sie gut zu sehen.

Auch öffentliche Busse bieten dir ein hervorragendes Angebot zwischen allen größeren und interessanten Orten. Unterschiedliche Firmen bedienen die einzelnen Strecken mit großen Reisebussen, doch die Preise variieren teilweise erheblich. Ein Vergleich lohnt sich da in jedem Fall.

Vergiss aber auf keinen Fall warme Sachen mit in den Bus zu nehmen, es ist einfach eiskalt!
Etwas schwieriger ist es Busse innerhalb der Orte zu finden und auch ins nähere Umland zu gelangen, ist nicht ganz einfach.

In den kleineren Orten stellen Fahrräder eine gute Alternative dar, doch oft bist du leider auf Taxis oder Touren angewiesen, wenn du dir etwas ansehen möchtest.

 

Sicherheit

Yucatán hat auf uns einen absolut sicheren Eindruck gemacht. Wir haben uns nie unwohl gefühlt oder Sorgen gemacht und auch andere Touristen haben uns nie von gefährlichen Situationen auf ihrer Reise berichtet.

An den innerstaatlichen Grenzen gibt es auf den Autobahnen in der Regel Polizeikontrollen, wo du aber meist durchgewunken wirst. Sonst siehst du Polizisten eigentlich nur selten.

Außerhalb der touristischen Yucatán Halbinsel scheint allerdings die Sicherheitslage teilweise eine andere zu sein. Drogen beherrschen die Straßen und viele Menschen verlassen ihre Heimat auf der Suche nach einem sicheren Ort.

Am besten informierst du dich vorher über die derzeitige Sicherheitslage an den Orten, die du dir außerhalb von Yucatán ansehen möchtest, um bösen Überraschungen aus dem Weg zu gehen.

Hier findest du Informationen des Auswärtigen Amts zu Mexiko.

 

Touristen

Der öffentliche Strand Playa Marlin an der Zona Hotelera von Cancún
Auf unserer Reise haben wir Menschen von überall auf der Welt getroffen. Viele junge Leute erkunden die Halbinsel mit dem Rucksack, aber auch Familien siehst du hier nicht selten. Das liegt wohl vor allem daran, dass Yucatán sehr vielseitig ist und für alle Vorlieben etwas zu bieten hat.

Auffällig ist der große Unterschied zwischen der Riviera Maya, also der nördlichen Küstenregion Yucatáns, und dem Rest von Yucatán.

So findest du an der Riviera Maya ein riesiges Angebot für All Inclusive Touristen, genauso wie eine Vielfalt an Restaurants, Clubs und Bars für alle, die nach einem sonnigen Tag am Strand den Abend noch gebührend feiern wollen.

Der Rest der Halbinsel ist hingegen viel ruhiger und hat sowohl geschichtlich und kulturell, als auch mit unterschiedlichen Naturspektakeln sehr viel für all diejenigen zu bieten, die das Land und seine Menschen wirklich kennen lernen möchten.

 

Unterkünfte

Gemütliche Zelte im Harmony Glamping von Tulum
Genauso wie es für jeden Touristen etwas zu bieten gibt, finden sich auch Unterkünfte aller Art und Preisklassen. Von Zeltplätzen, über Gasthäuser bis hin zu riesigen Luxushotels ist für jeden Geschmack etwas dabei.

An vielen Orten haben die Unterkünfte durch die vielen Auswanderer, die es in die Gegend zieht, einen europäischen Einschlag und sie sind liebevoll geführt und dekoriert.

Etwas besonderes sind auf jeden Fall die typischen Haciendas, die liebevoll restauriert und in luxuriöse Hotels umgewandelt wurden. Hier kannst du die Geschichte Mexikos hautnah und auf ganz spezielle Weise erleben.

Erstaunlich ist, wie sehr die Hotelszene auf Internetanbieter, wie Booking, Hostelworld oder Airbnb setzt. Oftmals ist es nicht einmal möglich direkt bei den Hotels zu buchen, stattdessen wirst du sofort auf eine der Plattformen verwiesen. Daran mussten wir uns zwar erst gewöhnen, aber immerhin konnten wir so auch einige tolle Schnäppchen und Spezialangebote finden.

 

Online Arbeiten

Ausblick vom Hostal Zócalo über den Hauptplatz von Mérida
Wenn du auf das Internet angewiesen bist, solltest du deine Unterkünfte mit Bedacht auswählen. Zwar ist eine Internetverbindung absolut üblich, doch nicht immer kannst du dich darauf voll und ganz verlassen.

So sind die Verbindungen manchmal eher schwach, die Signale reichen nicht immer in alle Bereiche und auch ein Plätzchen zum Arbeiten ist oft nicht leicht gefunden. Vor dem Buchen im Hotel nachzufragen und TripAdvisor nach Kommentaren zur Internetverbindung zu durchforsten, ist daher absolut ratsam.

Auch Cafés sind oft keine gute Alternative, da auch dort in der Regel keine stabilen Internetverbindungen zu finden sind und du noch dazu mit der Lautstärke zurecht kommen musst.

Allerdings etablieren sich nach und nach einige Coworking Spaces, wie zum Beispiel Nodo Cowork in Mérida oder NEST in Playa del Carmen.

 

Meine Highlights von Yucatán

 

Mérida

Der Hauptplatz von Mérida
Die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán hat nicht nur kulturell einiges zu bieten, sondern ist auch der perfekte Ausgangspunkt für Ausflüge in die Umgebung.

In der Nähe findest du Cenotes und Maya-Stätten, du kannst an den Strand fahren und auch das sehenswerte Campeche und der kleine kolonialistische Ort Izamal sind als Tagesausflug problemlos erreichbar.

Aber auch in Mérida selbst kannst du es durchaus eine Zeit lang aushalten. Zwar ist die Stadt recht groß und besonders zu den Stoßzeiten auch sehr voll, doch im Zentrum herrscht eine ansteckend gute und lebendige Stimmung.

Zu etwas besonderem wird die Stadt vor allem auch durch seine vielen kulturellen Vorstellungen, die auf der Straße stattfinden oder auch in Museen, Theatern oder anderen bedeutenden Gebäuden, die ihre Türen kostenfrei für Besucher öffnen.

 

Campeche

Die bunten Straßen von Campeche
Die Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates hat die wohl schönste Innenstadt auf der gesamten Yucatán Halbinsel. Nicht umsonst wurde sie zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt. Campeche ist bunt, liebevoll und gepflegt und strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus.

Noch dazu liegt die Stadt direkt am Meer, wenn auch der nächste Strand ein wenig entfernt ist.

Auch geschichtlich hat Campeche etwas zu bieten, denn die Innenstadt ist von einer gut erhaltenen Stadtmauer umgeben und im Zentrum findest du mehrere alte Kirchen.
Ein wirklich sehenswerter Ort, für den du einen kurzen Stopp unbedingt einplanen solltest.

 

Chichén Itzá

Maya Ruinen in Chichen Itza - Pyramide El Castillo
Chichén Itzá zählt wohl zu den Sehenswürdigkeiten, die du einfach nicht auslassen kannst, wenn du schon einmal auf der Yucatán Halbinsel unterwegs bist. Als eine der bedeutendsten Maya-Ruinen gehört auch Chichén Itzá zum Weltkulturerbe der UNESCO und wurde in die Liste der neuen sieben Weltwunder aufgenommen.

Besonders bekannt ist der Ort für seine große Pyramide „El Castillo“, die gut restauriert wurde und ein beeindruckendes Bild abliefert.

Besuchen solltest du Chichén Itzá am besten gleich am Morgen, denn die Ausgrabungsstätte wird von Touristen und Verkäufern geradezu überrannt. Kommst du da zu spät, hast du wirklich nur noch wenig Freude an der beeindruckenden Geschichte der Mayas.

 

Tulum

Maya Ruinen am Strand von Tulum
Nach Cancún und Playa del Carmen ist Tulum der wohl touristischste Ort an der Riviera Maya. Anders, als in den anderen beiden Städten, geht es hier jedoch bedeutend ruhiger zu und es lässt sich durchaus ein paar Tage aushalten.

Das liegt wohl vor allem an den vielen Möglichkeiten, die du hier hast, um dir einen wirklich schönen Tag zu machen.

Wenn du nicht gerade am Strand die Sonne genießen möchtest, hast du die Auswahl zwischen den typischen „Erlebnisparks“ im Norden, einigen schönen Cenotes und der Lagune Kaan Luum zum Abkühlen, der Ausgrabungsstätte Cobá und dem Schildkrötenstrand von Akumal.

Bekannt ist Tulum jedoch für seine einmaligen Maya-Ruinen, die direkt am Wasser liegen und das Meer beeindruckend überblicken.

Die meisten Hotels befinden sich zwar direkt am Strand, der Ort an sich liegt jedoch vier Kilometer entfernt und ist wirklich nicht groß.

 
Tipp für eine tolle Unterkunft in Tulum: Harmony Glamping Tulum – dort unbedingt eines der süßen Zelte wählen, die eingerichtet sind, wie ein kleines, gemütliches Doppelzimmer!

 

Bacalar

Sieben Farben der Laguna Bacalar
Ein ganz besonderes Fleckchen Erde ist der winzige Ort Bacalar mit seiner „Lagune der sieben Farben“, die dir in den schönsten Blautönen kristallklares Wasser präsentiert.

Noch wird Bacalar zum Glück von den Touristenströmen verschont und bietet dir so eine Oase der Ruhe und Entspannung mit traumhaften Blicken auf die einmalige Lagune.

 
Ich hoffe mein Artikel konnte dir einen guten Eindruck von Yucatán geben und hat vielleicht sogar ein bisschen deine Lust geweckt, die verrückte und einmalige Halbinsel selbst zu erkunden.
 

Warst du auch schon einmal im verrückten Mexiko und hat es dich genauso verzaubert? Oder wolltest du schon immer einmal dort hin? Teile gleich in den Kommentaren den Ort, der dich am meisten begeistert hat!

 

Damit du eine noch bessere Vorstellung von Yucatán erhältst, findest du auf der Facebook Seite von Living UpsideDown mehr Fotos unserer Reise.

 
 

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6 Kommentare

  1. Danke für diesen schönen Artikel. Schade, dass es nun wohl der Letzte von Eurem Amerika Abenteuer ist. Wir kennen von Mexiko nur einen kleinen Teil. Tijuana (wirklich nicht zu empfehlen) , einen Zeltplatz bei Ensenada (ein paar Tage Strand und Meer mit Freunden und Familie, Lagerfeuer und Guitarre) und nicht zu vergessen Cabo San Lucas. Letzters ist eigentlich ein Angler Paradies, hat uns aber auch gefallen. Lieben Gruss

    • Hallo Utz,

      von unserem Mittelamerika wird es in der Zukunft sicher noch ein paar Artikel geben. Um jetzt schon aufzuhören, haben wir dort einfach zu viel tolle Orte gesehen und erlebt! Ich musste mir gleich mal die Karte raussuchen und schauen, wo die Orte liegen, in denen ihr wart. Besonders Cabo San Lucas scheint ein wunderschöner Ort zu sein. Das werde ich mir auf jeden Fall für unseren nächsten Besuch merken 🙂

  2. Deine Reiseberichte sind so toll Anja und ich kann mich gar nicht satt lesen daran. Muss am Fernweh-Gen liegen 🙂 Mexiko steht auch noch auf meinem Wunschreiseziel – warum ist die Welt nur so groß und wundervoll und der Jahresurlaub so kurz? Aber erstmal fliegen wir in die andere Richtung – nach Thailand.

    • Danke Steffi, das freut mich total! Ach ja, Mexico kann ich euch nur wärmstens empfehlen. Uns hat es unheimlich gut gefallen. Aber Thailand ist natürlich auch traumhaft schön! Genießt euren Urlaub in vollen Zügen!

  3. Warst du im Juli dort? Viele sagen dass man den karibikflair in diesem Monat nicht so spüren würde?! Ich kann jedoch nur im Juli reisen.. :/ welche Erfahrungen hast du damit gemacht?? Danke Lg

    • Hallo Ines,

      wir waren tatsächlich im Juli in Mexiko!

      Das einzige, was das Karibik-Feeling ein wenig geschmälert hat, war das Seegras an der Riviera Maya, denn so hatte man natürlich nicht diesen „türkis-blaues-Wasser-trifft-auf-schneeweißen-Zuckersand-Wow-Effekt“, aber wir haben es dennoch unheimlich genossen und für mich ist es eines der schönsten, spannendsten und vielseitigsten Reiseziele überhaupt!

      Das Klima war super, das eigentlich „Regenzeit“ war, hat man kaum gemerkt und Yucatan hat einfach unheimlich viele wunderschöne Dinge zu bieten! Außerdem variiert die Seegras Zeit – nur weil es bei uns im Juli war, muss das bei dir nicht unbedingt auch so sein. Recherchiere da am besten einfach mal ein wenig, um das besser einschätzen zu können. Dennoch würde ich mich davon auf keinen Fall abhalten lassen – während viel Seegras für einen reinen Badeurlaub natürlich unfein wäre, gibt es abseits der Strände auch einiges zu entdecken! Die Lagune von Bacalar zum Beispiel, ein wundervoller See und definitiv paradiesisch, oder einige der zahlreichen, typischen Cenotes, in denen man prima baden kann und gleichzeitig noch ein einzigartiges Erlebnis hat. Mérida oder Campeche sind schöne Städte zum Erkunden (auch die Umgebung) und Chichén Itzá definitiv ein kulturelles Highlight!

      Also ich würde sagen, wenn du nur im Juli Zeit hast und gerne Yucatan erkunden möchtest, dann nichts wie los! Aber natürlich kommt das auch ein wenig darauf an, wie du dir deinen Urlaub vorstellst.

      Hoffe das hilft dir ein wenig…

      Liebe Grüße
      Anja

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